Antje Geiger

Logopädie & Kommunikation

Funktionale Stimmtherapie

http://www.besserreden.de/

Stottern

04 Stottern

Kindliche Sprechunflüssigkeiten und kindliches Stottern

Sprechunflüssigkeiten treten im Spracherwerb bei 80% der Kinder auf. Diese sind physiologisch und können als momentane Instabilität des Kontroll­sys­tems der Sprechmotorik angesehen werden.
Für Eltern ist es schwer zu erkennen, ob ihr Kind die physiologischen Sprech­un­flüssig­keiten zeigt oder ob es sich um Stottern handelt. Es ist deshalb sinnvoll sich an den Arzt zu wenden und gegebenenfalls das Kind in der logopädischen Praxis vorzustellen.
Das Stottern bei Kindern lässt sich in den meisten Fällen verändern und zu­rück­füh­ren in ein sozial unauffälliges Sprechen, wenn die Therapie früh genug ein­setzt und auf das Kind und sein Umfeld abgestimmt ist.

Stottern bei Erwachsenen

Erwachene die stottern, tun dies meist schon seit ihrer Kindheit und haben ihre ganz eigene Geschichte und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Stot­tern gemacht. Teilweise gibt es auch schon Therapieerfahrungen in unter­schied­licher Form.
In dieser Praxis arbeiten wir vor allem nach dem Ansatz von Charles Van Riper. Dies ist ein Nichtvermeidungsansatz, der in vier Schritten aufgebaut ist.
Andreas Starke hat zu der Frage, ob Stottern heilbar ist, einige linkweiterführende Aussagen zusammengestellt.

Ursachen

Zur Entstehung des Stotterns im Vorschulalter gibt es nicht die eine Ursache, son­dern es kom­men viele Ursachen in Betracht. Grundsätzlich wird an­ge­nommen, dass die Dispositionen "neuro­mus­ku­läre Koor­di­na­tions­störungen", "Hemni­sphä­ren­differenz", "Wahrnehmungsstörung" und "ge­ne­ti­sche Faktoren" wei­ter­ge­geben oder frühkindlich erworben werden und in ein Stottern im Vor­schul­alter ein­mün­den können. Dabei können die aufgezeigten Stö­rungs­mög­lich­kei­ten alleine, ge­mein­sam oder nacheinander wirksam werden (Böhme 2003).

Mögliche Sprechsymptome

Mögliche Begleitsymptome

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